Bobby - mein Westhinghland-Terrier

 

 

 

 

Sein Name war "Gernot  vom Kroißhof". Da mir der Name zu  kompliziert war, wurde er  kurzer hand in "BOBBY" umgetauft.

Bobby war der letzte von dem Wurf, der noch zu haben war.

 

 

 

Als ich gefragt wurde, "und, nehmen sie den Westi" sagte ich nicht gleich ja, da ich mir einen Westi anders vorgestellt hatte.

Meine Tocher sagte dann ganz schnell: "Mutti, der ist so häßlich, wenn du ihn nicht nimmst, nimmt ihn keiner."

 

Also kaufte ich ihn, ich habe es nie bereut.

 


 

Es dauerte ca. 1/2 Jahr bis Bobby einem Westi ähnelte, aber die langen Ohren hatte er immer noch. Damals wußte ich noch nicht daß das am Schnitt lag. Das Fell an den Ohren muß  am Kopfansatz länger gelassen werden und nach oben, zur Ohrenspitze, ganz knapp am Ohr geschnitten werden. Die Ohren wirken dann optisch klein.

 

Aber es dauerte noch ein paar Jahre bis ich dahinter kam woran es lag, daß Bobbys Ohren so lang aussahen.

 


Sein Lieblingsaufenthalt war der kleine Teich im Garten. In ihm befanden sich ca. 10 Goldfische welche dauernd im Kreis um den Stein schwammen, auf dem Bobby stand. Er versuchte dann sich einen zu fangen. Er hat niemals einen erwischt. Aber er war stundenlang beschäftigt.

 

 

 


 

Ich aß Schokolade. Er mochte auch ein Stück und er zeigte mir, daß er wußte was ich aß und wie es schmeckt.

Selbstverständlich bekam er auch ein Stückchen.

 

 

 

 

 


 

Wenn ich  ins Bett gehe, legt er sich vors  Bett.

Wach ich morgens auf, liegt er neben mir auf dem Kopfkissen.

 

 

 

 

 

 


Danach legte er sich zufrieden hin, aber er lies mich nicht aus den Augen. Könnte ja sein dass er noch ein Stück Schokolade bekommt.

Er ist immer in meiner Nähe, ein treuer Freund.

Er wacht über meinen Schlaf, ist nie schlecht gelaunt und freut sich wenn ich ihm meine Aufmerksamkeit schenke.

Die Couch gehört mir nie alleine. Der Vorteil im Winter, er wärmt meine Füße.

 

 


Einfach nur ein schönes Foto, mein Hund und meine Pfingstrosen. So schön sind die Pfingsrosen selten, meistens regnet es wenn sie in Blüte stehen. Sie saugen sich dann voll Wasser und die ganze Pracht ist dahin.

 

 

 

Faschingssonntag:

Faschingsumzug in unserem Dorf.

Wir  sind auf dem Balkon um den Umzug anzuschauen - es war schweinekalt.

Bobby zitterte, so kalt war ihm. Aber er war nicht bereit in der warmen Stube zu bleiben. Also nahm ich kurzerhand eine Decke, packte ihn da rein,  und so konnte er mit uns den Umzug anschauen ohne frieren zu müssen.

 


 Fischen ist wieder angesagt. Zu diesem Zweck ging er sogar mit dem ganzen Kopf unter Wasser. Erwischt hat er nie einen Goldfisch.

Aber man hatte das Gefühl, die Fische waren über die Abwechslung dankbar. Sobald er ins Wasser ging, waren sie um ihn rum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Bobby gießt den Weidenbaum

 

 

 

 

 

 


 

 

Ich versuche Bobby zu ärgern, damit er von der Couch runtergeht. Funktioniert jedoch nicht.

 

Bobby beim Tauchen

 

 

 

 

 


Bobby, meine Tochter und ihre Katze Tiara.

Bobby verstand sich mit Tiara sehr gut, aber wenn es "Leckerli" gab, hörte die Freundschaft auf, wie man auf dem Foto sieht.

Tiara wurde 16 Jahre alt.

 


 

 

Nachdem Tiara gestorben war,  kam meine Tochter vorbei und stellte mir ihre beiden, gerade aus dem Tierheim geholten, Kätzchen vor. Nicht ohne Grund, denn sie wollte dass ich die beiden zu mir nehme, solange sie in Urlaub fährt.

 

 

 

Bobby mochte Katzen, somit sah ich kein Problem.  Aber die beiden hatten anscheinend noch keinen Hund gesehen und begutachteten Bobby ausgiebig.

 

Die Rothaarige war die erste die runterhüpfte und sich von Bobby abschnüffeln lies.

 

 

 

 

 

 

Ein ganz besonderer Schnappschuss!

 

Im Sommer war es Bobby immer zu heiß, also wurde er ganz kurz geschoren. Die Kopfhaare wurden nur in Form geschnitten.

 

 

 


 

 

 

 

Auch das war Bobby:

 

Es hatte geregnet und Bobby hat seinen, vor einiger Zeit im Garten versteckten, Knochen ausgebuddelt.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

Bobby mit meiner Tochter im Garten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Bobby mit Maxi, nach drei Tagen waren die Beiden die besten Freunde.

 

 

Sie schliefen natürlich zusammen auf der Couch.

 

 

 

 

 

 

Zu zweit ist doch einfach alles viel schöner, auch wenn man Hund und Katze ist.

 

 


 

Bobby schläft und hinter ihm liegt Strolchi, der Nachfolger von Maxi.

Strolchi liebte Bobby abgöttisch. Bobby war allerdings doch schon sehr betagt und nicht so begeistert von kleinen Katzen die ihm in den Schwanz bissen, oder über ihn drüber sprangen. Somit wartete Strolchi bis Bobby schlief und legte sich dann dazu.

 

 

 

 

 

Gemeinsames Relaxen im Garten

 

 

 

 


Im Sommer machte die Hitze Bobby schwer zu schaffen. Aus diesem Grund wurde er im Sommer bis zu zweimal geschoren.

Ihm tat es sichtlich gut.

Danach sah er immer aus wie ein junger Hund.

                                                          Jahreszahl ist 2011 nicht 2012

 

                                     Abschied von Bobby

 

5. Dezember 2011, dies ist das  letzte Foto von Bobby, am Nachmittag lies ich ihn dann einschläfern.

Er hatte seit drei Jahren Alters-Epilepsie, welche aber mit Tabletten in Zaum gehalten wurde. Auch war seit kurzem so gut wie blind. Deshalb wollte er auch nicht mehr unangeleint spazieren gehen. Er blieb immer ganz nah bei meinen Füssen und ein eigentlich  kurzer Spaziergang, dauerte eine Ewigkeit.


Mit seinen fünfzehneinhalb Jahren hatte er ein schönes Alter erreicht und man merkte, er würde jeden weiteren Tag den er noch lebt, leiden müssen. Leiden sollte er nicht, also entschied ich mich für den Abschied.

Es tat verdammt weh, aber es mußte  sein.

 

 

 

                  Er wird in meiner Erinnerung weiterleben!