Bau einer Aussenvoliere mit Schutzhaus

        Baubeginn Mai/Juni 2012

 

Fertigstellung August 2012 - und Einzug der Vögel!

 

Dieser hintere Teil des Riesen-Carports ist zur Hälfte vorgesehen für den Bau eine Vogelvoliere (Freigehege Innenmaß ca. 200cm/400 cm, Höhe bis zu den Dachbalken ca 2,85),  dazu ein Schutzhaus 250cm/250cm und 250 cm hoch.

Somit kann man später von der Terrasse aus die Vögel beobachten.

Da hier das Schutzhaus hinkommt, wird Ab-und Zulauf des Wassers aus dem Keller zu dem hier geplanten Abflußbecken verlegt.

Susi und Strolchi schauen interessiert zu, noch allerdings aus größerer Entfernung.

 

Der dauernd aus der Wand kommende Bohrer ist ihnen nicht so geheuer.

 


 Als eine Pause gemacht wurde (die Kellerwand ist ziemlich dick) kommen beide mit langen Hälsen  nach vorne um zu schauen was da passiert ist.

 

 

Baubeginn:

Die benötigte Fläche, 250 cm auf 650 cm für das Schutzhaus  soll  betoniert werden.

 

 

Links Strolchi, er testet ob man schon ohne Probleme drüberlatschen kann.

Gestern musste er nämlich zwangsgereinigt werden. Er hatte alle vier Pfoten dick voll Zement.

Wasser und Katze, es war nicht leicht, aber letztendlich habe ich gewonnen.

 

Stein auf Stein, Stein auf Stein,

das Häuschen wird bald fertig sein....

 

(hoffentlich!)

 

 

 

 

 

 

Fenster und Durchflugloch sind schon vorbereitet.

 


 So sah es nach einem weiteren Tag Arbeit aus.

 

Susi und Strolchi klettern interessiert alles ab.

 

So sah es nach einem weiteren  Wochenende aus:

 

Sicht: Vom Garten, rechts!

 

Voliere: Sicht von der Terrasse!

 

 

Voliere: Sicht von der linken Gartenseite!

 

Der Querbalken wird später durch einen waagerechten Balken ersetzt, da von oben noch ca. 50/60 cm durch Bretter geschlossen werden sollen.

 

 


Als nächstes soll das Ganze verputzt, sowie das  Dach des Festhauses isoliert werden. Dann gehts weiter mit den Vorbereitungen für das doppelte Drahtgitter des Freiflugabteils.

 

Ist noch ziemlich viel Arbeit, aber so langsam sieht man was es werden soll.

 

Gestern habe ich die Vorbereitungen für das Verputzen getroffen.

Ich wusste nicht dass die "Anspritzerei der Haftunterlage so anstrengend ist. Ausgesehen habe ich am Schluss wie ein "Schwein".

Haare, Hose, Pulli, alles stand von selber vor lauter Zement-Binder-Sand-Wasser-Gemisch. 

Aber, erst als ich fertig war, geduscht hatte und mich auf die Couch setzte, merkte ich dass mir "Alles" weh tat.

Heute wollte ich  mit dem "Verputzen" anfangen, aber ich habe einen so argen Muskelkater in der rechten Schulter, Arm und Hand, dass ich es verschieben muss. Die "Anspritzerei" hatte ich mir nicht so anstrengend vorgestellt. Jetzt weiss ich erst, was so ein Mauerer alles leisten muss.

 

 

 

Zwei Tage lang habe ich die Aussenseiten der gesamten Voliere  verputzt. Gestern begann ich dann mit den Innenwänden der Voliere. Heute habe ich mir das Festhaus innen vorgenommen. Die Wände sind nicht ganz eben geworden, aber es soll ja kein Schloss werden.

Ich hatte vorher noch nie so etwas gemacht und somit ist es ganz gut geworden.

Fertigverputz wollte ich nicht nehmen, da es dann  zu teuer gekommen wäre.

 

Wurde alles ein wenig buckelig, aber es ist ja kein Schloss und einen Fachmann kann ich mir nicht leisten.

 

Nur Materialkosten bis jetzt: 1650,- Euro. Mit soviel hatte ich nicht gerechnet.



 

 

Heute wurde das Schutzhaus innen verputzt.

Das Dach des Schutzhauses wurde vorbereitet.

Die drei Querbalken wurden verlegt. Diese sind zur Befestigung der Deckenbretter im Innenraum.

Das Schalungsbrett obendrauf ist als Hilfe gedacht, wenn ich da oben rumkriechen muss um das Dach zu isolieren. Erst mit Folie und dann mit Steropor.

So sieht die Decke des Schutzhauses nach der Bretterverkleidung aus.

Die Bretter wurden eingeölt mit Möbelöl welches man für Echtholzmöbel im Innenraum nimmt, also ungiftig und geruchsarm.


 

 

Jetzt kamen noch die Stützen drunter, damit die Bretter sich nicht verbiegen wenn der Beton eingelassen wird.

Nun musste oben weitergemacht werden. Folie eingelegt, Steropor doppelt verlegt und Stahlgitter über das Ganze.

 

 

 

Es war eine schreckliche Prozetur daoben rumzukriechen. An der höchsten Stelle stehen ca. 70 cm Höhe zur Verfügung. Die meiste Zeit verbrachte ich auf dem Bauch  liegend.

 

Das anschließende Betonieren musste ich gott sei dank nicht selbstmachen, ich brauchte nicht mal zu helfen. War auch froh drum da mir  immer noch alles weh tat von der Rumkriecherei daoben am Vortag.

 

Da ein Bachlauf in der Voliere installiert werden soll, wurde der Wasserbehälter anschliessend ausserhalb der Voliere einbetoniert.

 

 

Eine Teichpumpe, Überbleibsel von meinem Gartenteich, findet jetzt wieder Verwendung.

- Man soll einfach nichts wegwerfen :-).

 

 


Die Kabel für Lampen und Steckdosen wurden bereits vorbereitet.

Jetzt konnte ich mit dem Verlegen des Drahtes  unter dem Dach der Voliere beginnen.

 

Da ich ein super tolles Gerüst zur Verfügung gestellt bekam, ging das relativ einfach.

 

Die Bretter zur Deckenverkleidung des Aussenbereiches habe ich heute gehobelt, eingelassen und gebeizt. Sie werden Morgen auf den Draht der Decke genagelt, mittels eines elektrischen Tackers.

 


 

So, jetzt ist die Decke fertig!

 

Leider ist mir heute beim Balken hobeln mein Mittelfinger in den elektrischen Hobel geraten. Resultat: Vier Stunden warten im Krankenhaus, als ich endlich dran war bekam ich eine schrecklich schmerzhafte Spritze mit anschliessender Wundversorgung!

Jetzt wird es vermutlich etwas langsamer weitergehen.

 

Pech gehabt, hab mich besonders blöd angestellt!

 

Als nächstes wird der Draht eingetackert. Doppelte Verdrahtung wegen der Katzen, Marder, Ratten und Mäusen.

Der Abstand zwischen dem äußeren Draht, Kästchengröße 15/15 mm und dem inneren Draht, Kästchengröße  8/8 mm, beträgt 6 cm. Ich denke das wird ausreichen um meine Kanarien zu schützen. 

 

 

 

 

Sicht von der Terrasse aus.

Hier die gesammelten Fliesenreste von meinen Nachbarn und mir. Mit diesen soll kunterbunt gefliest werden. Sozusagen Resteverwertung und mich kostet es nur den Flexkleber.


 

 

 

 Isogrund wurde auf den Wänden und dem Fussboden aufgetragen, damit die Wände und Boden nicht soviel Flüssigkeit aufnehmen.

 

 

 

Resteverwertung:

Schutzhaus 1. Wand

 

 

 

 

 

Resteverwertung:

Schutzhaus 2. Wand

 

 

 

 

 

Resteverwertung: Fenster-Tür-Seite

 

 

 

 

 

 

Resteverwertung:

Schutzhaus - Fussboden

Es ist vollbracht

 

Die Aussenvoliere mit Schutzhaus wurde heute fertiggestellt!

 

So schaut´s jetzt aus:

 

 

Schutzhaus


 Schutzhaus

 

2 Volieren je 50/60/180 cm wurden mit in das Schutzhaus genommen  da meine Vögel, sobald es dunkel wird, zum Schlafen in die Volieren gehen. Habe ich mit meinem ersten Pärchen so angefangen und automatisch machen es die Nachkömmlinge so wie sie es von  ihre Eltern gelernt haben.

In den Volieren sind einige leckere Sachen wie Vogelmiere und Gulliwoog und das Tinkwasser  mit den beliebten Vitamintropfen, somit hoffe ich, dass sie weiter in den Volieren übernachten werden.

 


 

Schutzhaus


Bademöglichkeit im Schutzhaus vorm Fenster

Aussenbereich


Im Vordergrund die Schale mit selbst zusammengestelltem gemischten Futter

(Kanariensaat, Kanarien-Gestalts-Junior, Kanarien-Gesang, Timbrado und Wildsämereien, Leinsamen, Salatsamen, Grassamen, Hanf, Buchweizen, Haferkerne geschält usw.)

 

Links eine grössere Schale mit Sand (Sand, Anis und Grit), und links hinten noch eine extra Schale mit Wasser falls jemand nicht im Bachlauf baden möchte  bzw. zum Trinken.


Aussenbereich

Bauchlauf

Aussenbereich

 

Rechts die Schleuse (Metalltür als Eingangstür und nach ca. 60 cm eine Tür mit Drahtgitter); daneben das Fenster, über dem Fenster das Einflugloch, und dann links die Eingangstür ins Schutzhaus.

 

Das Einflugloch ist mehr für den Winter vorgesehen, da im Sommer Fenster und Tür geöffnet werden, kann jedoch jetzt auch mitbenutzt werden.

 

Überall - im Schutzhaus und Aussenbereich - sind Leitern angebracht damit Vögel welche gerade nicht fliegen können, durch Hüpfen überall hingehen können.

 

Habe jetzt insgesamt 24 Kanarienvögel. Einer meiner Ältesten kann derzeit nicht fliegen und nimmt das Angebot des Leiter-Steigens sehr gerne in Anspruch.

 

 

Oben rechts;

Morgen um 7.30 gehts vom Vogelzimmer in die Aussenvoliere.

 

Da alle einzeln eingefangen werden müssen - mittels Jalousien runter und Licht an (merken wo der Vogel sitzt) Licht aus, den Vogel nehmen und in den Transportkäfig setzten, dieses bis alle in der Aussenvoliere sind.

 

Hier die Fotos nach dem Einzug der Kanarienvögel in die Voliere:

 

 

Oben links;

 

Jetzt haben wir Katzenfernsehen, aber die Vögel haben keine Angst.

 

Durch die Doppelverdrahtung im Abstand von 6 cm, kann den Vögeln nichts passieren. Selbst wenn die Katze am Drahtgitter hochklettert, interressiert es keinen der Vögel.

 

Und hier die Ansicht von meiner Terrasse aus. Der Bachlauf wurde erst ab Nachmittag  intensiv von den Kanarienvögeln zum Baden benutzt, es gab ja soviel Neues zu begutachten.

 

Am Abend gingen - bis auf  zwei Vögel - alle freiwillig ins Schutzhaus und verteilten sich auf die  darin aufgestellten beiden Volieren zum Übernachten.

 

Heute, am zweiten Tag, waren alle um ca. 20.00 Uhr in den im Schutzhaus aufgestellten Volieren und rüsteten sich zum Schlafen.

 

Damit das alles besser klappt hatte ich eine Stehlampe mit Zeitschaltuhr im Schutzhaus aufgestellt. Als das Licht um 20.00 Uhr anging konnte man zuschauen wie alle in Richtung Schutzhaus starteten, da es ja dort heller war. Sie frassen noch kurz und dann teilten  sie sich auf die beiden dort aufgestellten Volieren auf. Als um 21.00 Uhr das Licht ausging, schliefen die meisten der Kanarienvögel schon.

 

In Zukunft werden die Vögel anhand des Lichts im Schutzhaus wissen wann sie zum Schlafen rein müssen, und ich brauche mich nicht mehr darum kümmern.

 Erziehung ist alles ;-).


Kanarienvögel sind sehr neugierig und lernen sehr schnell.

Wie schon oben erwähnt, habe ich überall Leitern gebastelt und aufgestellt, damit auch meine vier Jahre alte Glosterhenne - welche seit kurzer Zeit nicht mehr fliegen kann - überall hoch kann. Sie nahm das Angebot - Leitern - sofort an und kommt jetzt auch an die höchsten Stellen.

Die Vögel befinden sich zur Zeit in der Mauser und somit wird es öfter vorkommen dass einer der Vögel nicht fliegen kann.

 

 


 

 

Die reinen Materialkosten der Aussenvoliere mit Schutzhaus beliefen sich

 

auf ca. 2500 Euro.

 

Mit soviel hatte ich nicht gerechnet, aber jetzt sind es nur noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen.